Zusammenfassende Dokumentation des

Fach-Workshop zum Projekt "Selbstständig & gesund"

(November 2005)

Am 22. November 2005 veranstaltete das Verbundprojekt selbstständig & gesund in den Räumen der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Berlin (BAuA) einen Fachworkshop zur Prävention und Gesundheitsförderung bei selbstständiger Erwerbsarbeit. Einschlägig ausgewiesene Expertinnen und Experten zum Thema trafen sich, um über "Wege zu einem nationalen Handlungskonzept" zu diskutieren. Im Zentrum des Programms und der Tagung standen der Erfahrungsaustausch über Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung zur Prävention bei selbstständiger Erwerbsarbeit und der Einstieg in einen längerfristig angelegten Dialog zwischen Konzeptentwicklern, potenziellen Transferträgern und Umsetzungspartnern. Alle derzeit eng am Thema arbeitenden Modellprojekte beteiligten sich an der Veranstaltung, die von Herrn Michael Ertel, dem Betreuer des Projekts bei der BAuA, moderiert wurde.

Foto Tagung

Die Vorträge

Frau Dr. Christa Sedlatschek, wissenschaftliche Leiterin des Fachbereichs 3 "Betrieblicher Arbeitsschutz; Gesamtkoordinierung INQA" der BAuA (Berlin) wies in ihren einleitenden Worten auf den präventionspolitischen Kontext des Vorhabens hin. Ausgangsimpuls war eine Empfehlung des Rates der EU, die in Deutschland - offenbar im Gegensatz zu den meisten anderen EU-Mitgliedstaaten - zügig und verbindlich aufgegriffen wurde (siehe auch Projektflyer [PDF, 90 kB]). BMAS und BAuA messen der Thematik einen hohen gesundheits-, wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischen Stellenwert bei und wollen den Aufbau zielgruppenspezifischer Unterstützungsstrukturen für Gesundheit und Sicherheit bei selbstständiger Erwerbsarbeit nachhaltig unterstützen. Als Modell und Plattform für längerfristige Entwicklungs-, Vernetzungs- und Transferprozesse wird dabei vor allem die "Initiative Neue Qualität der Arbeit" (INQA) ins Auge gefasst.

Dr. Ulrich Pröll, Sozialforschungsstelle Dortmund, wissenschaftlicher Projektleiter von selbstständig & gesund, informierte anschließend über Kooperationsstruktur, Aufgaben und Ziele des Verbundvorhabens und stellte die zentralen Ergebnisse der in der ersten Projektphase durchgeführten Bestandsaufnahme [PDF, 339 kB] vor. Es folgten erste konzeptionelle Überlegungen [PDF, 433 kB] hinsichtlich Zielgruppenausrichtung, inhaltlichen Ansatzpunkten und Strategien der Prävention, geeigneten Interventionsfeldern und vorhandenen Transferpotenzialen.

Wichtige Entwicklungsarbeiten zur persönlichen Prävention selbstständig Erwerbstätiger wurden vom kürzlich abgeschlossenen Modellvorhaben gesund und sicher starten (GUSS) des (vormaligen) Ministeriums für Wirtschaft und Arbeit geleistet, das Frau Ingra Freigang-Bauer vom Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft (RKW) vorstellte. Das Verbundprojekt fokussierte vor allem allein-selbstständige Zielgruppen und "prekäre" Kleingründungen im Handwerks- und Dienstleistungsbereich, womit es dem aktuellen Entwicklungstrend selbstständiger Erwerbstätigkeit folgt. Im Projekt wurden u.a. Informationsmodule zu zentralen Präventionsthemen produziert, die sich sowohl für die Information der Betroffenen selbst wie für externe Beratung (z.B. durch Kammern und Verbände) eignen. (Siehe auch GUSS-Folienvortrag [PDF, 762 kB].)

Einen längeren Entwicklungsvorlauf kann ebenfalls das nordrhein-westfälische Modellvorhaben "pro:gründer" vorweisen, das Herr Dr. Thomas Langhoff von der prospektiv GmbH (Dortmund) vorstellte. Die Informations- und Instrumentenangebote dieses Projektes sind vor allem für Arbeitsschutzaspekte bei klassischen (gewerblich-handwerklichen) Existenzgründungen im Zusammenhang mit investiven Maßnahmen gedacht. In der laufenden Projektphase wird besonderes Augenmerk auf Sicherheits- und Gesundheitsaspekte bei Unternehmensübernahmen bzw. -übergaben gelegt. (Siehe auch pro:gründer-Folienvortrag [PDF, 2.5 MB].)

Die Vorstellung der Pilotprojekte des Verbundvorhabens selbstständig & gesund eröffnete Gunter Haake, Geschäftsführer der bei ver.di angesiedelten mediafon GmbH. Bei mediafon handelt es sich um einen etablierten, in der Zielgruppe gut akzeptierten Beratungsdienst für Solo-Selbstständige. Vorgestellt wurden die in Angriff genommenen Schritte zur dauerhaften Integration des Präventionsthemas in die verschiedenen Beratungsaktivitäten wie Telefonberatung, Online-Informationen und Zielgruppenseminare. (Siehe auch mediafon-Folienvortrag [PDF, 644 kB].)

Ursula Ammon von der Sozialforschungsstelle Dortmund stellte erste Ergebnisse und Schlussfolgerungen einer Konzept- und Machbarkeitsstudie zu den Gender-Aspekten des Themas vor. Sie befasst sich im Rahmen des Verbundvorhabens mit den spezifischen Anforderungen selbstständiger Frauen an berufliche Prävention und legt besonderes Augenmerk auf die Transferpotenziale von Unternehmerinnen- bzw. Gründerinnen-Netzwerken für das Thema Gesundheit. (Siehe auch Folienvortrag Selbstständige Frauen [PDF, 254 kB].)

Prof. Dr. Oliver Kruse vom Institut des Mittelstands in Lippe sucht in einem weiteren Pilotprojekt des Verbundes - aufbauend auf Vorleistungen des INQA-Projektes "Arbeitschutz für die Ich-AG" - nach spezifischen Ansätzen für die Prävention bei Gründungen aus der Erwerbslosigkeit. Dabei ist insbesondere das Setting der Gründungsförderung durch die Bundesagentur für Arbeit bzw. die von dieser beauftragten beschäftigungspolitischen Träger im Blick. Erprobt wird vor allem eine angemessene curriculare Integration der Thematik persönliche Prävention und Arbeitsschutz in die öffentlich geförderten Coaching- und Beratungsangebote für erwerbslose GründerInnen (Siehe auch FHM/IML-Folienvortrag [PDF, 462 kB].)

Das vierte anwendungsorientierte Teilprojekt von selbstständig & gesund, betreut und vorgestellt von Dr. Ulrich Pröll, will die persönliche Prävention von InhaberInnen kleiner Unternehmen möglichst nahtlos und synergetisch mit deren obligatorischen Aufgaben im betrieblichen Arbeitsschutz verknüpfen. Dies geschieht über eine "reflexive" Erweiterung des von der Sozialforschungsstelle Dortmund entwickelten Instrumentariums PragMaGuS. Leitgedanke ist, dass in Mikrobetrieben die persönliche Prävention der InhaberInnen als integraler Bestandteil betrieblichen Gesundheitsmanagements zu betrachten ist und zugleich das Engagement für den Arbeitsschutz der MitarbeiterInnen fördert. (Siehe auch PragMaGuS-Foliensatz [PDF, 209 kB].)

 

Die Diskussion

(Moderation: Michael Ertel, BAuA)

Anknüpfend an den Vortrag von Frau Ammon (sfs) wurde zunächst diskutiert, ob die Qualifikationsanforderungen der selbstständigen Erwerbsarbeit von Frauen deren relativ hohem Ausbildungsstand entsprechen. Ein eindeutiger Trend zeichne sich dabei nicht ab: Zwar seien durchschnittlich niedrigere Umsatzerlöse und Arbeitszeiten als bei männlichen Solo-Selbstständigen zu verzeichnen, dies sei jedoch kein unmittelbarer Hinweis auf ein solche Diskrepanz, sondern eher ein Beleg dafür, dass weibliche Selbstständigkeit in größerem Umfang dem Zuverdienst und nicht dem Broterwerb dient. Aus der Berliner Beratungspraxis von akelei wird berichtet, dass Akademikerinnen in aller Regel auch entsprechend qualifizierte Gründungen, z.B. im Bereich der Wissensdienstleistungen, anstreben.

Im selben Vortrag wurde auch auf die erstmalige öffentliche Ermutigung zu wiederholten Gründungsanstrengungen ("zweiter Versuch") hingewiesen, womit offenbar eine Enttabuisierung und Entdramatisierung der Scheiternsproblematik eingeleitet werden soll. Hieran entspann sich eine Diskussion über die gesundheitlichen Aspekte des Scheiterns von Selbstständigkeitsprojekten. Wie einschlägige Surveys, z.B. die deutschen Erhebungen zum General Entrepreneurship Monitor Deutschland (GEM) belegen, ist die "Pleite" insbesondere in Deutschland ein hoch mit Angst besetztes Thema, das die Eintrittsschwelle erhöht und die Gründungsphase psychisch belastet. Aus der Gründerinnen-Beratung wird berichtet, dass Frauen ein Scheitern ihrer Selbstständigkeit als große Belastung empfinden, wenngleich Männer offenbar noch stärker betroffen sind. Prävention bedeute in diesem Kontext vor allem, rechtzeitig aufzugeben, bevor sich ökonomische und psychische Krisen gefährlich zuspitzen können. Das Gründerinnen-Netzwerk akelei (Berlin) hat gute Erfahrungen mit professioneller psychologischer Krisenintervention gemacht, die aus einem "Krisenfonds" des Netzwerks finanziert wird.

Eine Ich-AG-Gründerin gab ihren Eindruck wieder, dass der Zugang zu präventionsbezogener Information und Beratung beim Eintritt in die Selbstständigkeit viel inhaltliches Eigeninteresse und -initiative voraussetzt. Die vorhandenen Angebote seien demnach für die Masse der Zielgruppe derzeit auf zu hoher Schwelle angelegt.

Von Seiten der BAuA wird angeregt, als relativ kurzfristige Zusatz-Maßnahme des Projektes eine zentrale Meta-Plattform zum Thema selbstständig & gesund aufzubauen, die die aktuellen Angebote der zum Thema aktiven Institutionen und Modellprojekte integriert. Einen Rahmen dafür könne die "Initiative neue Qualität der Arbeit" (INQA) bilden, die als Programm per Koalitionsvertrag der neuen Regierung grundsätzlich fortgesetzt werden soll. Auch könnten die anstehenden längerfristigen Vernetzungsaktivitäten im Rahmen eines zielgruppenspezifischen Handlungskonzeptes hier eingebunden werden.

Wie Frau Bettina Dolle vom Referat Arbeitsschutz des Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) erklärte, habe das Thema selbstständig & gesund einen hohen Stellenwert, nicht zuletzt auch bei den Bemühungen, durch Flexibilisierung bedingten Prekarisierungsprozessen vorzubeugen. Dem Projekt wird deshalb verbindliche Unterstützung zugesagt. Als ein erster praktischer Schritt sollen Gespräche mit der Bundesagentur für Arbeit mit dem Ziel geführt werden, das Thema in die von ihr geförderten Coaching- und Beratungsangebote für Existenzgründer curricular einzubeziehen. Aus dem Teilnehmerkreis wird ferner der Vorschlag geäußert, nach der Neu-Ressortierung der Bundesregierung mehr denn je auf die notwendige Koordination der Existenzgründungspolitik zwischen den Bereichen Arbeit/Soziales und Wirtschaft zu achten.

Angeregt wird, die private Unfall- und Krankenversicherung in ein Netzwerk selbstständig & gesund prominent einzubeziehen, weil hier ein handfestes ökonomisches Interesse an der Thematik zu erwarten sei. Dem wird von berufsgenossenschaftlicher Seite kritisch entgegen gehalten, sich zunächst um ein breiteres Engagement der gesetzlichen Unfallversicherung zu bemühen, die bereits jetzt die persönlichen Risiken der Mehrheit der Selbstständigen auf der Grundlage von Pflicht- oder Wahlangeboten abdecke und darüber hinaus weitaus engere Bezüge zur Erwerbsarbeit hat. Bei der Verwaltungs-BG bestehe großes Interesse an einer Mitwirkung an derartigen Netzwerkaktivitäten.

Auch die "Arbeitsgemeinschaften" und "Optionskommunen" im Sinne der neuen Arbeitsmarktpolitik werden als potenziell interessierte Akteure ins Spiel gebracht, weil von einer zunehmenden Umschichtung geförderter Gründungen vom SGB-III-Bereich (ALG I) in den SGB-II-Bereich (ALG II) ausgegangen wird. Angesichts noch laufender Selbstorganisations- und Konzeptualisierungsprozesse (Instrumente, Standards) des neuen Settings wird dies als gleichermaßen sinnvoll ("offener Prozess") wie praktisch-politisch schwierig eingeschätzt. Auf inhaltliche Bezüge zum Forum "Arbeitsmarktintegration und Gesundheitsförderung" des Deutschen Netzwerks für Betriebliche Gesundheitsförderung (DNBGF) wird in diesem Zusammenhang hingewiesen.

Mehrfach wird betont, dass Prävention bei selbstständiger Erwerbsarbeit weit mehr als thematisch erweiterte Gründungsberatung sein müsse. Im Zielgruppenportfolio sind vor allem auch "etablierte" und z.T. langjährig tätige Solo- und Kleinunternehmer zu berücksichtigen, ebenso Teil-Zielgruppen wie z.B. MigrantInnen. Erfahrungen aus der Beratungspraxis von mediafon bekräftigen dies: Auch hier zeigt sich das Thema Gesundheit und Sicherheit in der Gründungsphase in der Regel als nachrangig. Andererseits treten bei langjährig Selbstständigen wegen chronischer Überforderung häufiger gesundheitliche Krisen und Störungen der Work-Life-Balance auf, so dass Gesundheit zum primären Zugang wird, über den weitere organisatorisch-betriebswirtschaftliche Defizite mit thematisiert werden.

Seitens des Projekts pro:gründer wird reklamiert, neben Neugründungen auch die Übernahme bzw. Übergabe von Unternehmen für präventive Interventionen zu berücksichtigen. Spezifische präventive Bedarfe und Strategien für diese Konstellation können derzeit allerdings noch nicht benannt werden. Auch sind insbesondere bei Übernahmen/Übergaben noch zahlreiche betriebswirtschaftliche Probleme ungelöst.

Die vorhandenen Informations- und Beratungsleistungen im Bereich selbstständig & gesund seien zu angebotsorientiert und zu wenig in bestehende Zielgruppenaktivitäten z.B. von Kammern und Verbänden integriert (Beratung, Weiterbildung, Erfahrungsaustausch). Hier habe sich vor allem im GUSS-Projekt das Konzept des "Andockens" an betriebswirtschaftliche Themen und eingespielte Dialog- und Dienstleistungsmuster von Kammern und Verbänden als tragfähig erwiesen. Allerdings sei dieses Konzept in der Breite noch kaum umgesetzt.

Zudem sei es gerade bei der Zielgruppe der Selbstständigen wichtig, das Präventionsthema nicht über Vokabular und Handlungslogik von Arbeits- und Gesundheitsschutz oder mit arbeitswissenschaftlichen Kategorien darzustellen und abzubilden, sondern alltagsnahe Begrifflichkeiten aus dem Repertoire von Gesundheitsförderung und Ressourcenmanagement zu verwenden. (Siehe auch Info-Module des GUSS-Projekts.) Der Zugang über persönliche, lebensweltliche Gesundheitserfahrungen im Zusammenhang mit Erwerbsarbeit ist außerdem für alle Zielgruppen gleichermaßen relevant.

Eine Existenzgründerin wies darauf hin, dass schon die mit Projekten wie selbstständig & gesund signalisierte Absicht, eine gesellschaftliche Unterstützungsstruktur für die Zielgruppe prekärer Kleingründungen zu organisieren, ein Gefühl von Sicherheit vermittele (und damit einen gewissen salutogenen Effekt hat).

Im Mittelpunkt des letzten Abschnitts der Diskussion stand die Frage nach der politischen Strategie und Reichweite eines "nationalen Handlungskonzeptes" selbstständig & gesund. Zustimmung fand dabei die Forderung, dass ein nationales Handlungskonzept mehr sein müsse als eine bloße Vernetzung dezentraler Eigeninitiativen (z.B. über ein Meta-Portal). Insbesondere müssten auch die politischen Protagonisten von "Unternehmergeist" und "Kultur der Selbstständigkeit" (insbesondere der Staat) stärker in die Verantwortung für Gesundheitsprävention der Zielgruppe genommen werden. Dies gelte vor allem für strukturelle bzw. systemische Interventionen mit salutogenem Potenzial. Als ein Beispiel wurde die Gestaltung fairer Marktbedingungen für prekäre Selbständigkeit angesprochen, womit öffentliche Gebühren- und Verdingungsordnungen ebenso im Blick sind wie die teilweise skandalösen Praktiken privater Auftragsvergabe (z.B. im Baugewerbe). Aber auch sozialpolitische Probleme, wie ein durchgängiger Krankenversicherungsschutz von Kleinselbstständigen oder der Mutterschutz selbstständiger Frauen, werden nur über staatliche Interventionen als lösbar angesehen.

BMAS und BAuA halten beide Ansätze im Rahmen eines Stufenkonzeptes für integrierbar. Dabei gelte es zunächst - etwa gemäß den Leitideen des INQA-Programms - Akteure zu vernetzen und gemeinsam modellhafte Instrumente und Strategien zu bilanzieren, weiter zu entwickeln und zu evaluieren. Eine Zusammenschau dieser Erfahrungen macht dann die komplementären staatlichen Handlungsbedarfe genauer sichtbar. Diese im Kern subsidiäre Handlungslogik - über dezentrale Selbstregulation zu staatlicher Intervention - sei überdies bereits in der einschlägigen EU-Ratsempfehlung vorgesehen. Das BMAS hat großes Interesse, dass noch im Vorhaben selbstständig & gesund zumindest die Konturen dieses politischen Handlungsprogramms sichtbar gemacht werden, wenngleich die Chancen regulativer staatlicher Eingriffe derzeit eher gering eingeschätzt werden.

Insgesamt wurde in der Gesamtsicht der BAuA mit der Veranstaltung ein wichtiger Schritt zur Vernetzung von Akteuren und zur Aufnahme eines konstruktiven Dialogs zum Thema getan.